Ebert Erneuerbare Energien Wind GmbH & Co. KG
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Seit den 1990er Jahren ist Windenergie in Deutschland kommerziell nutzbar. Daher entdecken immer mehr Grundbesitzer die Vorteile von Windenergie für sich selbst.
Mit unserer Hilfe können Sie Ihren Acker zu einem gewinnbringenden Geschäftsfeld erweitern. Wir haben die häufigsten Fragen zusammengetragen, die sich typischerweise stellen, wenn Grundbesitzer sich für Windenergie interessieren.
Falls Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns an oder schreiben eine E-Mail!
Überblick
Sie interessieren sich für saubere Windenergie? Verschaffen Sie sich einen Eindruck über die aktuelle Entwicklung von Windenergie in Deutschland. In unserem Faktencheck sehen Sie außerdem alle relevanten Zahlen der letzten Jahre auf einen Blick. Ein eigener Windpark bietet viele Vorteile, nicht nur für den Betreiber - auch für die Bewohner angrenzender Regionen. Erfahren Sie mehr über die Anforderungen an Ackerflächen sowie Fragen zur Planung und Realisierung.
Wichtige Windenergie
Rund 30.000 sogenannte Windenergieanlagen stehen aktuell auf dem Festland - Tendenz: steigend.
Trotz politischer Stolpersteine wurden im Rekordjahr 2019 mehr als 24 % des Gesamtstroms durch Windenergie erzeugt - das entspricht ca. 132 Mrd. kWh. Zum ersten mal wurde damit der fossile Brennstoff Braunkohle von seiner Spitzenposition abgelöst.
Weniger CO2-Emissionen
Lohnt sich auch jetzt noch der Umstieg auf Windenergie? Wir sind der Meinung: Auf jeden Fall!
Windkraft leistet mittlerweile den wichtigsten Beitrag zur Energiewende - gleichzeitig wird eine erhebliche Menge an Kohlenstoffdioxid eingespart (im Jahr 2019 umgerechnet ca. 86,5 Mio. Tonnen CO2).
Seit 2010 haben sich die Windgeschwindkeiten übrigens massiv erhöht, wodurch Windkraftanlagen heute 17 % mehr Strom erzeugen als noch vor wenigen Jahren.
Windenergie erfreut sich in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten großer Beliebtheit. Die Nachfrage bleibt groß, jährlich kommen hunderte Windenergieanlagen hinzu. So wurden seit der Jahrtausendwende mehr als 20.000 neue Anlagen auf deutschen Äckern gebaut. Folgende Zahlen hat der Bundesverband WindEnergie e.V. im Jahr 2020 veröffentlicht:
Installierte Nennleistung in Deutschland (2019)
Gesamt: 61.428 Gigawatt (GW)
An Land: 53.912 GW
Auf See: 7.516 GW
Anzahl Anlagen in Deutschland (2019)
Gesamt: 30.925
An Land: 29.456
Auf See: 1.469
Wer Ackerflächen sein Eigen nennt und saubere Energie durch Windkraft gewinnen möchte, stellt sich viele Fragen: Welche meiner Flächen können bebaut werden? Was erwartet mich als Bewirtschafter? Wie läuft die Planung des Projekts ab? Und wie lange dauert die Realisierung des Projekts überhaupt?
Unser Team aus Geographen, Ingenieuren und Juristen kümmert sich in allen Phasen um einen reibungslosen Ablauf - von der ersten Idee bis zur Übergabe an den Betreiber.
Ihre Flächen sind mehr als nur unbebautes Land: Ihre Flächen sind Ihr Kapital. Doch nicht auf jedem Boden kann eine mehrere hundert Tonnen schwere Windenergieanlage gebaut werden. Unsere Experten nehmen während der Projektplanung entsprechende Analysen vor und bewerten den Baugrund.
Es ist besonders wichtig, dass wir eine genaue Standortanalyse vornehmen, um die Flächeneignung abschließend zu bewerten.
Wie viel Fläche beansprucht ein Windrad?
Diese Frage ist für viele Grundbesitzer von großer Bedeutung. Denn die Fläche, die eine Windenergieanlage in Anspruch nimmt, kann nicht oder nur eingeschränkt bewirtschaftet werden. Folgenden Zahlen sollen Ihnen helfen, sich einen Überblick zu verschaffen:
Das entsprechende Fundament beansprucht durchschnittlich ca. 350 m² Bodenfläche. Für weitere Aufstell-, Lager-, Steuerungs- und Wartungsbereiche werden pro Windrad zwischen 2.000 m² und 4.000 m² Fläche benötigt. Durchschnittlich werden also ca. 3.000 m² während des Betriebs einer Anlage genutzt.
Während des Aufbaus wird je nach Standort einmalig weitere Fläche für die Zuwegung sowie die Errichtung und Verlegung der Kabeltrasse beansprucht. Diese steht während des Anlagebetriebs wieder vollständig zur Bewirtschaftung zur Verfügung. Ein finanzieller Ausgleich für die Flächenbeanspruchung wird durch den Pachtvertrag garantiert.
Grundsätzlich ist jeder Standort für die Errichtung von Windenergieanlagen geeignet. Nach eingehender Prüfung wird ein Gesamtkonzept für die optimale Standortkonfiguration erstellt, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage zu ermöglichen.
Damit auf Ihren Flächen ein Windpark gebaut werden kann, muss die Fläche zunächst als Vorranggebiet ausgewiesen sein. Zuständig dafür ist die regionale bzw. kommunale Bauleitplanung: Diese prüft die Gegebenheiten vor Ort und entscheidet zeitnah.
Reger Austausch
Es werden alle relevanten Kriterien analysiert - so z. B. Abstände zu Siedlungen und Infrastruktur als auch naturschutzrechtliche Belange.
Anschließend werden im öffentlichen Beteiligungsverfahren alle Argumente in Form von Stellungnahmen ausgetauscht. Dies ist notwendig, damit die Interessen aller Beteiligten gewahrt werden können. Schon in diesem frühen Stadium der Windparkplanung arbeiten wir eng mit den Grundstückseigentümern zusammen: Damit sorgen wir für Transparenz und den Austausch von Wissen.
Das Umland mit einbeziehen
Vor allem im Umland von Städten ist es sinnvoll, die städtebauliche Entwicklung der Gemeinden zu berücksichtigen. Hierfür sind die Vorgaben im Flächennutzungs- bzw. Bauleitplan maßgebend. Wir stimmen uns frühzeitig mit den zuständigen Behörden ab, um den Planungsprozess so effektiv wie möglich zu gestalten. Eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist in jedem Fall zielführend.
Wie viele Anlagen können auf meinen Flächen gebaut werden?
Die Anzahl möglicher Windenergieanlagen auf Ihren Flächen ist von mehreren Faktoren abhängig. Da die Auswirkungen von Windparks auf Menschen, Tiere und Natur Gegenstand aktueller Forschungen sind, stehen wir in regem Austausch mit entsprechenden Experten. Durch dieses Know-how können wir dafür sorgen, die Auswirkungen der Windräder auf unsere Umwelt möglichst gering zu halten und die Anzahl von Windenergieanlagen pro Fläche zu erhöhen.
Möglich ist dies z. B. durch ausreichend große Abstände der Windparks zu Wohn- und Naturschutzgebieten: Regional- und Kommunalplanung machen meist entsprechende Vorgaben. Um den größtmöglichen Schutz von Mensch und Tier zu gewährleisten, beziehen wir folgende Punkte mit in unsere Planung ein:
- Prognosen über Schallausbreitung
- Möglicher Schattenwurf
- Höhenbegrenzungen durch örtliche Begebenheiten
- Sichtachsen historischer Landschaftsbilder
- Berücksichtigung der Hauptwindrichtung
- Abstände der Windanlagen untereinander
Wir lassen alle grundlegenden Daten in den Planungsprozess einfließen - so schaffen wir es, etwaige Nachteile für die Umwelt zu minimieren und gleichzeitig die Energieausbeute zu maximieren.
Wir arbeiten von Beginn an mit Flächeneigentümern, Bewirtschaftern, Anwohnern und Gemeindevertretern zusammen. Dadurch wird der gesamte Bau einer Windenergieanlage zu einem Gemeinschaftsprojekt.
Sobald der entsprechende Bebauungsplan das Vorranggebiet ausweist, erfolgt die Sicherung der Grundstücksrechte am Standort.
Der Pachtvertrag gibt uns als Projektplaner und Ihnen als Grundstückseigentümer die nötige Sicherheit: Investitionen können getätigt werden, Abstimmungen mit den Behörden werden ermöglicht.
Garantierte Pachtzahlungen
Vor allem Sie als Grundstückseigentümer bzw. Bewirtschafter profitieren vom Bau einer WEA: Es werden jährlichen Pachteinnahmen und Ausgleichszahlungen für den Flächen- und Ernteverlust garantiert.
Ihr regionales Wissen hilft uns
Natürlich kennen Sie als Grundstückseigentümer bzw. Bewirtschafter die Gegebenheiten vor Ort am besten. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich mit ins Projekt einbringen: Durch Ihre Erfahrungen mit den Einwohnern können die Erwartungen und Besonderheiten in der Region berücksichtigt werden. Gemeinsam mit Ihnen sorgen wir für eine hohe Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort und handeln bestmöglich im Sinne der Anwohner.
Die Erlaubnis für die Planung einer Windenergieanlage wurde erteilt - doch was passiert dann? Welche Maßnahmen werden für einen reibungslosen Ablauf in Angriff genommen? Wer wird in die Planung mit einbezogen? Was bedeutet die Projektplanung für Sie als Eigentümer? Es gibt viele Details zu beachten, bevor der Bau einer Windenergieanlage genehmigt wird.
Mit unserer Erfahrung lassen sich viele Hürden schon im Vorfeld nehmen - doch was ist für Sie als Grundbesitzer während der Planungsphase besonders interessant?
Wie beginnt die Planung einer Windenergieanlage?
Als Projektplaner studieren wir die Begebenheiten vor Ort: So lassen sich optimaler Anlagentyp, Anlagenanzahl sowie passende Zuwegung und Kranstellfläche bestimmen. Ziel ist vor allem, das herrschende Windkraftpotenzial zu ermitteln. Unsere Planung der Anlagen basiert maßgeblich auf folgenden Untersuchungen:
- Auswertung von Windmessungen (Messmasten / LIDAR)
- Prognose von Schallausbreitung und Schattenwurf
- Ertragsprognosen im einfachen oder komplexen Gelände
Wir verwenden dafür hochauflösende Reanalysedaten der Meteorologie. Dadurch lassen sich mögliche Verluste und Unsicherheiten erkennen, Langzeitkorrekturen können vorgenommen werden.
Die Genehmigung zum Bau ist oft an entsprechende Auflagen gebunden. Diese sind natürlich vorab zu prüfen und umzusetzen. Erst dann zeigt sich, in welchem Umfang das Projekt tatsächlich realisiert werden kann.
Durch unsere langjährige Erfahrung im Bau von Windparks sind wir darauf natürlich eingestellt. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Behörden und Bewohnern lassen sich entsprechende Vorgaben bereits in der Planungsphase abschätzen.
Genehmigungsplanung
Nur durch eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Behörden und Gemeinden lässt sich eine reibungslose Abwicklung des Genehmigungsverfahrens erreichen: Während der Regionalplanung wurde eine erste Prüfung des Konfliktpotenzials gegenüber einzelner Arten, Biotope und Naturhaushalte vorgenommen.
Nur als konfliktarm ausgewiesene Flächen werden für eine Bebauung zugelassen - in den entsprechenden Teilgebieten veranlassen wir anschließend tiefergehende Analysen.
Naturschutz
Gemeinsam mit den zuständigen Behörden (z. B. Naturschutzbehörde) stecken wir im Vorfeld einen Untersuchungsrahmen ab: Externe Gutachter nehmen weitere Prüfungen vor und übermitteln uns die entsprechende Dokumentation (Umweltverträglichkeit, Artenschutz etc.).
Falls Konflikte auftreten, wird ein Konzept mit Vermeidungsstrategien bzw. Ausgleichsmaßnahmen erstellt. Auch hier ist eine enge Abstimmung mit den Menschen vor Ort entscheidend für den Erfolg des Projektes.
Damit ein umfassendes Bild der Vegetationsperioden gezeichnet werden kann, planen wir mindestens ein Jahr für die entsprechenden Untersuchungen ein. Für den Schutz von Mensch und Umwelt fordert das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) folgende Gutachten:
- Prognose der Schall- und Schattenausbreitung
- Baugrundgutachten
- Standsicherheitsgutachten
- ggf. Risikogutachten
Antragstellung
Nach Abschluss aller relevanter Untersuchungen stellen wir die Antragsunterlagen zusammen. Auch hier beziehen wir zur Abstimmung und Koordination die öffentlichen Träger mit ein. In der Regel wird innerhalb eines Jahres nach Antragstellung die Genehmigung erteilt.
Sowohl Flächeneigentümer als auch Einwohner der Standortgemeinde können sich finanziell am Bau des Windparks beteiligen. Hierfür bieten wir verschiedene Beteiligungsmodelle an, die auch mit kleineren Beiträgen finanzierbar sind. Gute Erfahrungen haben wir dabei mit folgenden Modellen gemacht:
- Klassische Kommanditbeteiligung
- Festverzinster Windsparbrief
- Genossenschaftsmodell
Gemeinsam finden wir ein für Sie passendes Beteiligungsmodell und entwickeln eine Strategie zur Finanzierung des Windparks. Nutzen Sie unsere unabhängigen Finanzexperten für eine vollumfängliche Beratung.
Individuelles Finanzierungsangebot
Haben Sie Interesse daran, in Windenergie zu investieren? Auch wenn Sie nicht zu einer der oben genannten Gruppen gehören, sprechen Sie uns gerne an.
Aufgrund einer Vielzahl von Projekten werden immer wieder Investitionspartner gesucht. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir das passende Investitions-Modell und ein für Sie attraktives Projekt.
Wie profitieren Region, Gemeinde und Bürger?
In allen Phasen des Projekts ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Dienstleistern und Unternehmen wichtig. Dadurch schaffen wir eine hohe Akzeptanz vor Ort - die Wirtschaftskraft wird langfristig gestärkt.
In der Regel haben die Betreibergesellschaften der Windenergieanlagen ihren Firmensitz in der Gemeinde. Dadurch verbleibt die Gewerbesteuer zu 100 % in der Kommune.
Neben attraktiven Investitionsmöglichkeiten bieten wir den Einwohnern der Standortgemeinde einen vergünstigten Ökostromtarif an: Unser Kooperationspartner Landstrom sorgt für eine unkomplizierte Abwicklung.
Von der Idee eines Windparks bis zur ersten Inbetriebnahme vergehen meist mehrere Jahre. Natürlich kennen Sie als Grundstückseigentümer jederzeit den aktuellen Stand des Projekts.
Der erste Spatenstich beim Bau einer Windkraftanlage ist für die meisten Grundbesitzer ein besonderer Augenblick. Aber erst, wenn die mehr als 60 m langen und über 20 Tonnen schweren Rotorblätter angeliefert und montiert werden, beginnt das große Staunen. Freuen Sie sich auf diesen Moment!
Doch was gilt es bis dahin noch alles zu beachten?
Wie lange dauert der Bau eines Windparks?
Planung, Bau und Inbetriebnahme eines Windparks benötigen durchschnittlich drei bis sieben Jahre. Die Dauer ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten sowie der Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Die meiste Zeit nimmt dabei die anspruchsvolle Genehmigungsplanung nach BImSchG in Anspruch: Zahlreiche Gutachten müssen erstellt werden - externe Gutachter prüfen mögliche Auswirkungen auf die Umwelt im Verlauf eines ganzen Jahres.
Nach Erhalt der Genehmigung geht es dann relativ zügig weiter: Es erfolgt die Teilnahme zur Ausschreibung nach EEG durch die Bundesnetzagentur. Auch Arbeiten wie Tiefbau, Kabelbau etc. werden ausgeschrieben. Die Bauarbeiten zur Errichtung der Infrastruktur sowie Fundament- und Anlagenbau werden zeitnah aufgenommen.
Kann ich meine Fläche während der Bauphase weiter bewirtschaften?
Erfahrungsgemäß ist die Bewirtschaftung des gesamten Windparks während der Bauphase stark eingeschränkt. Dies ist letztlich abhängig von mehreren Faktoren: Beschaffenheit des Standortgrundstücks, Rotorüberstrichsfläche, Zuwegung etc. - entgangene Ernteerträge werden von uns gemäß Nutzungsvertrag natürlich ersetzt. Unser Anliegen ist es, jederzeit die bestmögliche Verfügbarkeit Ihrer Flächen für Sie sicherzustellen!
Sie möchten einen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts haben? Während der gesamten Projektdauer sind wir von EEE Ihr Ansprechpartner. Sie können sich jederzeit an Ihren bekannten Kontakt aus unserem Haus wenden, um entsprechende Informationen einzuholen.
Wir übernehmen die kaufmännische und technische Betriebsführung - also stehen wir auch im Falle eines Eigentümerwechsels für Sie zur Verfügung.
Was passiert mit dem Windpark nach seiner Laufzeit?
Die Betriebszeit einer Windenergieanlage beträgt zunächst 20 Jahre. Im Anschluss wird die Anlage einer technischen und wirtschaftlichen Prüfung unterzogen. Kann der Windpark jetzt noch wirtschaftlich Energie erzeugen? In der Regel kann eine entsprechende Anlage zwischen 25 und 30 Jahren betrieben werden.
Nach der Beurteilung findet ein kompletter Rückbau der Anlage statt (inklusive Fundament, Kabel und Zuwegung). Wir haben eine entsprechende Rückbaubürgschaft bei der Genehmigungsbehörde hinterlegt. Somit sind Sie und die EEE zu jeder Zeit vollkommen abgesichert.